
Sensise Monitoring and Control Solutions GmbH
11. Juni 2025
Ein hessischer Sportverein hat gezeigt, wie einfach und wirkungsvoll die Digitalisierung eines Bestandsgebäudes sein kann.
Das Sportheim stammt aus den 1960er Jahren und entspricht energetisch dem, was viele Vereine gut kennen: alte Bausubstanz, wenig Dämmung, hohe Verbräuche. Genau diese Kombination machte das Gebäude zum idealen Kandidaten für die Sensise Lösung – viel Potenzial, wenig Komplexität, schnelle Ergebnisse.
Perfekte Ausgangslage für Sensise
Das Sportheim verfügt über rund 300 m² Nutzfläche und lag – typisch für ein Gebäude dieses Baujahrs – bei einem Energieverbrauch von ca. 270 kWh pro Quadratmeter.Damit fällt es klar in die Energieeffizienzklasse H, also die niedrigste Kategorie mit dem höchsten realistischen Einsparpotenzial.
Für Sensise war das eine nahezu perfekte Situation:
klare Verbrauchsmuster,
keine komplizierte Gebäudetechnik,
große Optimierungsreserven,
sehr schnelle Umsetzbarkeit.
Umsetzung in Rekordzeit: Komplett digital – in nur 2 Wochen
Der Verein entschied sich, das Sportheim umfassend zu digitalisieren. Zum Einsatz kamen:
15 intelligente Heizungsstellantriebe
1 Gateway zur sicheren Vernetzung
Sensise‑Software zur automatisierten Heizungsoptimierung
Raumklimasensoren zur kontinuierlichen Erfassung von Temperatur, Luftfeuchte und Nutzung
Energiemonitoring‑Sensoren für Gas, Wasser und Strom – alle über LoRaWAN‑Schnittstellen angebunden
Damit erhielt der Verein eine vollständige, zentral steuerbare Lösung für Heizungsregelung, Raumklimamonitoring und Energieanalyse – ohne Umbauten und ohne Eingriffe in die Gebäudetechnik.
Das gesamte Projekt – von der ersten Begehung bis zur vollautomatischen Steuerung – wurde innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen.Für den laufenden Sportbetrieb bedeutete das: keine Unterbrechungen, kein Bauaufwand, keine Komplexität.
Ergebnis: Sofort spürbare Einsparungen
Nach der Aktivierung begann das System automatisch, Heizzeiten, Raumtemperaturen und Nutzungsverhalten zu optimieren.
Der Verein spart dadurch jährlich rund 1.700 € ein – ohne Komfortverlust und ohne zusätzlichen Aufwand.
Finanzieller Nutzen und ROI
Durch das hohe Optimierungspotenzial und die moderate Investition amortisiert sich das Projekt ausgesprochen schnell:
Jährliche Einsparung: ca. 1.700 €
ROI: nach 1,6 Jahren
Ersparnis nach 5 Jahren: rund 3.400 €
Ersparnis nach 10 Jahren: rund 8.500 €
Das zeigt deutlich: Je älter und ineffizienter ein Gebäude ist, desto stärker zahlt sich die Digitalisierung aus.
CO₂‑Vorteil inklusive
Mit dem sinkenden Energieverbrauch reduziert sich automatisch auch der CO₂‑Ausstoß des Gebäudes – jedes Jahr um mehrere Tonnen.Über zehn Jahre entspricht das der Bindungsleistung von über 2.500 gepflanzten Bäumen.
Fazit: Ein Leuchtturmprojekt für Vereine und Kommunen
Dieses Beispiel zeigt, wie schnell, wirtschaftlich und wirkungsvoll die digitale Heizungsoptimierung sein kann – gerade in älteren Bestandsgebäuden, in denen klassische Sanierungsma ßnahmen teuer oder schwer umsetzbar sind.
Das Sportheim spart heute Geld, Energie und CO₂ – dank einer Lösung, die in nur zwei Wochen umgesetzt wurde, umfassende Transparenz schafft und sofort Ergebnisse liefert.